Produktentwicklung

Für

europäische

Arbeiter

Dimex-Produkte sind für europäische Arbeiter und Arbeiterinnen entworfen. Unsere gesamte Produktentwicklung findet in Finnland statt. Dass unsere Kleidungsstücke gut sitzen und funktionieren, haben uns bereits tausende treue Dimex-Kunden bestätigt. Ihre Zufriedenheit ist für uns das Wichtigste.

Slow fashion

Wegwerfmode ist nicht unser Ding. Unser Ausgangspunkt ist Slow Fashion, denn wir wollen, dass Dimex-Kleidung über mehrere Generationen hält. Unser Ziel ist, dass weniger Kleidungsstücke auf dem Müll landen. Und um das zu erreichen, bedarf es Taten.

Geben Sie Ihrem Allerwertesten das Beste

Gut sitzende, funktionelle Kleidung aus den richtigen Materialien hält länger und verringertn daher die Umweltbelastung. Gutes Design belastet die Nähte weniger, und bequeme Arbeitskleidung wird in der Regel auch besser gepflegt. Dimex ist für Europäer gemacht. Unsere Bekleidung ist nicht zu eng und scheuert nicht an empfindlichen Stellen. Detailverliebte Planungsarbeit, die Kundenrückmeldungen berücksichtigt, sorgt für wirklich lange Haltbarkeit.

Modelle für mehrere Jahre und Absatzplanung

Modelle, die sich bewährt haben, werden bei uns lange verkauft. Eine gut funktionierende Hose bleibt locker zehn Jahre lang im Sortiment! Exakte Absatzplanung und ein kompaktes Sortiment helfen uns, Ausschussware möglichst gering zu halten. Je besser wir den Absatz vohersehen, desto weniger Einzelstücke bleiben in den Regalen liegen.

Schnelle Lieferungen, vernünftige Lagerhaltung

Große Mengen an Kleidungsstücken in den Händlerlagern, die nicht zur Saison passen, führen zu mehr Ausschuss. Wir wollen mit guter Verfügbarkeit und schnellen Lieferungen punkten. So bleiben die Artikel nicht in den Lagerhallen liegen.

Produktentwicklung

Der Weg von der Idee zum fertigen Kleidungsstück besteht aus mehreren Prozessschritten, in denen Entwürfe ständig überdacht und angepasst werden. Ideen für neue Kleidungsstücke erhalten wir außer von unseren Mitarbeitern auch von Kunden und Händlern. An jeder Produktentwicklung sind viele Menschen beteiligt.

Produktentwicklung bei Dimex

1
Idee für ein neues Kleidungsstück (oft von Händlern oder Endkunden)
2
Auftrag (Einsatzzweck, Zielgruppe, Preis, Farbe, Zertifikate, Kompatibilität mit anderen Dimex-Produkten)
3
Moodboard der Designer:innen (manuelle Zeichnungen mit Details)
4
Interne Bewertung der Planungsgruppe
5
Auswahl der Materialien: Eignung, Verfügbarkeit & Prüfung
6
Absatzschätzung und Bestellung der Materialien (Lieferzeit ca. 4 Monate)
7
Schnittdirektrice gradiert das Produkt
8
Erster Prototyp (Fertigung durch unsere Musternäher:innen in Leppävirta, Bewertung der Produktionseigenschaften)
9
Anpassung und Bearbeitung (Sitz, Funktionalität, Aussehen)
10
Testlauf auf Baustelle
11
Zweiter Prototyp
12
Bepreisung und Anpassung von Preisen
13
Abgabe des Zertifizierungsmusters (Zertifizierung durch das finnische Zentralamt für Arbeitsschutz und Arbeitshygiene, Dauer ca. 4 Monate)
14
Musterteile für Produktion und Verkauf
15
Interne Einführung und Präsentation
16
Präsentation für Händler
17
Produktion der ersten Lieferungen für den Verkauf (ca. 7 Wochen)
18
Markteinführung des fertigen Produkts und Verkaufsfreigabe

Jedes Feedback

wird

bearbeitet

Ob Sie es glauben oder nicht: unsere Entwicklungsleiterinnen Tuire und Jaana lesen mittwochs immer alle Rückmeldungen, die uns unsere Kunden uns gesendet haben! Wenn gewisse Produkte oder Probleme immer wieder darunter sind, finden wir heraus, woran das liegt.

Rückmeldungen kommen von Händlern, Arbeitsschutzbeauftragten, Lieferanten und unseren Gatten und Gattinnen. Und natürlich auch von denjenigen, die auf den Baustellen schuften. Aufgrund der Rückmeldungen prüfen wir Details, verbessern die Produkte und entwickeln Neues. Unsere Produkte werden so lange optimiert, bis sie für die Nutzer wirklich perfekt passen.

In der Entwicklungsphase werden sie auch in der echten Umgebung auf der Baustelle geprüft. Testgruppen haben eine wichtige Funktion, aber die endgültige Entscheidung, ob das Kleidungsstück passt, fällen die Endnutzer. 

Wir nähmen ständig kleine Änderungen an den Produkten von und entwickeln neue Produkte auf Grundlage dessen, was unsere Kunden uns mitgeteilt und sich gewünscht haben. 

Beispiele sehen Sie hier.

Umweltfreundliche

Materialien

Unser Ziel ist, den Anteil an Recycling-Stoffen in der Arbeitskleidung zu erhöhen. Auch hier ist unser Motto: „No Bullsh*t“ Wir wollen nicht umweltfreundlich sein, nur um in Werbebroschüren gut auszusehen. Denn wir wollen nicht für Vitrinen, sondern für Baustellen produzieren. Wir wollen, dass unsere umweltfreundlichen Produkte so gut sind, dass sie anderen einfach überlegen sind.

Das haben wir im Jahr 2020 gemacht

  • Wir haben unsere ersten Kleidungsstücke aus Recycling-Materialien entworfen

Was im Jahr 2020 nicht so gut lief

  • Es ist uns nicht gelungen, genaue zahlenmäßige Ziele für Recycling-Produkte festzulegen.

Unsere Ziele für 2021 und weitere Jahre

  • Wir bringen im Jahr 2021 unsere ersten Produkte aus Recycling-Materialien auf den Markt. 
  • Wir tauschen das Material eines viel verkauften Produkts gegen einen Recycling-Stoff aus.
  • Wir bieten unseren Kunden aktiv Produkte und Materialien an, die die Umwelt weniger belasten. 
  • Wir setzen weiterhin auf Recycling-Materialien. 
  • Wir werden beachtliche Mengen an weniger umweltbelastenden Produkten verkaufen (1.000 bis 2.000 Stück im Jahr 2021, danach noch mehr). 
  • Wir entwerfen mehr umweltfreundliche Produkte. 
  • Wir definieren, wie hoch der Anteil an umweltfreundlicheren Produkten an unserer Gesamtproduktion sein soll.
  • Wir klären, wie umweltbelastend verschiedene Materialien sind.

Wiederverwertung

von

Verschlissenem

Dimex-Stücke werden so lange getragen, dass sie entweder verschlissen sind oder vor lauter Dreck nicht mehr getragen werden können. Aus diesem Grund finden Sie keine Dimex-Kleidungsstücke auf Flohmärkten oder in Form von Putzlappen. Das ist uns natürlich mehr als recht, denn wir stehen auf Slow Fashion und auf das Tragen bis zum Ende. Dennoch wollen wir die Kreislaufwirtschaft und die Wiederverwertung von Materialien fördern. Wir träumen von einem Stück Arbeitskleidung, dem langlebigsten der Welt, das niemals aus dem Kreislauf verschwindet. 

Gemeinsam mit der Firma Teva Team, und Remeo haben wir ein Projekt gestartet, das es sich zum Ziel gesetz hat, einen geschlossenen Kreislauf für Arbeitskleidung auf die Beine zu stellen. Im Rahmen dieses Projekts werden aussortierte Arbeitsbekleidungsstücke gesammelt, ihre Materialien werden wiederverwertet und der Produktion von neuer Arbeitskleidung zugeführt. 

Das haben wir im Jahr 2020 gemacht

  • Wir evaluierten, wie Arbeitskleidung am besten gesammelt und wiederverwertet werden könnten, und starteten einen Probelauf.

Was im Jahr 2020 nicht so gut lief

  • Wir konnten nicht genug Stoff sammeln. 
  • Die Recycling-Box wurde in erster Linie als Mülleimer verwendet.

Unsere Ziele für 2021 und weitere Jahre

  • Wir finden heraus, wie wir abgetragene Arbeitskleidung am besten sammeln können. 
  • Wir evaluieren Verpackungsarten und legen quantitative Ziele fest.
  • Wir stellen einen gut funktionierenden Recyclingprozess auf und fertigen die ersten Stoffe aus wiederverwerteten Arbeitskleidern. 
  • Gemeinsam mit Teva Team eruieren wir die Umweltbelastung von Recyclingmaterialien im Vergleich zu neuen.

Wer braucht

große Pakete,

wenn der

Inhalt passt

Wir liefern unsere Kleidungsstücke in möglichst kleinen Kartons. So vermeiden wir Leerräume beim Transport. Wir verwenden alte Kartons wieder (auch wenn sie nicht so hübsch aussehen) und packen die Waren nicht in Plastiktüten ein. Jährlich werden mehr als 430.000 Stück Dimex-Kleidung verkauft, also können wir dadurch jede Menge Tüten einsparen. Unsere Produkte werden statt mit dem Flugzeug mit dem Schiff transportiert.

Unsere Ziele für 2021–2022

  • Wir erklären unseren Kunden, wie viele verschieden Verpackungen (Plastikhüllen, wiederverwertete Kartons, Einzelverpackungen) die Umwelt belasten. 
  • Wir klären, welche Alternativen es gibt, und tauschen gegen gut funktionierende umweltfreundlichere Lösungen, wenn wir welche finden.
  • Wir evaluieren die Umweltbelastung unserer aktuellen Logistik, welche umweltfreundlichere Lösungen es gibt und ob wir eine CO2-Kompensation für die Logistik einführen sollten.